De Hühnen upp'er Schwalenborgk
Süh hin, min leewe Sunn, un hork!
De Berg, dat is de Schwalenborgk -
De was süß nach sau hauch os' zunt;
Greiz vill dervan is in den Grund
heraffer wied geflooten.
Up düsem Berge stund fürr Tied
En Schluott sau graut un hauch un wied,
Os' in der ganzen Welt kennt steiht,
Bu wied me auk drinn rümme geiht;
Dach Olles is verschwungen.
Un Hühnen wunnten in dem Schluott,
De hadden erren eig'nen Gott,
wor'n anderster ose Du un ik,
Un läweden sau hin für sik, -
Wor'n hertensgudde Lüde.
Doch Hühnen sollen nit meih sin
un Menschken no en kummen hin,
Bo sei sau lange Tieden sohn
de Sunne am'me Heewen stohn;
sau was et proffezigget.
Nu gung emol dat Döchterken
Sau wacker os'en Engelken
vam Schluotte raff spazeeren
un didd sik wööst verfehren,
Os'et 'nen Mann süht pläugen.
Et nimmet sachte drupp den Mann,
de jöhrt un krieschked wat hei kann,
Un Perre, Plaug un Olls derbie
In erre Schörte, denke Di,
Un schlipped et in de Stoowe.
Gutz säget et: „Leewe Motter, süh,
Wat hawwe'k närrschke Dinger hie!
Wat söllen dat für Deerken sien?
Sei wooren te buuten im Sunnenschien.”
Et satt se up de Ere.
De Motter schrigget: „Brave Kind!”,
Bobie sei graute Thränen grient,
„Dat is der kleinen Lüde Mann,
Den lange wie gefrochtet hann,
De wöllen uns verdriewen.”
„Ach Motter,” reep dat Kind in Naut,
Bobie auk et in Thränen flaut,
„Dann is jo ümme unse Tied,
Un unse Enge is nit wied;
Sau mott, sau sall't jo kummen!”
Drupp is dann auk in enner Nacht
Dat Schluott mit oller siener Pracht
Verschwungen, un der Hühnen Oort
Is sidder nü terüggekohrt, -
Me süht noor erre Gräwer. -
Sau is, min Sunn, de Laup der Welt,
Un olle Dage gutz nach fällt
Den grauten van der Grötte wott,
Do et will hann de graute Guott,
Datt Olles gliek mol wööre. -